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Feysam, die Elfe aus dem Mittelalter

Viola tricolor Blüte
Wildes Stiefmütterchen, Kleeveilchen (Viola tricolor)

Bereits vor Jahrhunderten, in Zeiten des Mittelalters, war sie bekannt für ihre heilsame Wirkung, wurde häufig gesammelt und auf vielfältige Weise verarbeitet und verabreicht. Das Wissen über die Inhaltsstoffe des Feysamkrautes und deren Wirkung ist beim Volk von heute weitgehend in Vergessenheit geraten, wird jedoch noch immer pharmazeutisch genutzt, äußerst wirksam und geniesst breite wissenschaftliche Anerkennung.

Feysam, die Elfenblume aus dem Mittelalter, ist uns heute als ‚Wildes Stiefmütterchen‘ (Viola tricolor) bekannt, besitzt jedoch eine sehr große Vielzahl an weiteren volkstümlichen Bezeichnungen: Ackerstiefmütterchen, Ackerveilchen, Dreifaltigkeitskraut, Freisamkraut, Feysamkraut, Schöngesicht, Kleeveilchen, Liebgsichtli, Mädchenauge, Samtblümchen, Sämtblülein und Teeveigerl, um nur einige zu nennen.

Das Wilde Stiefmütterchen gehört zur Familie der Veilchengewächse (Violaceae), ist in den gemäßigten Zonen Süd-, West- und Mitteleuropas beheimatet und noch heute in Bergwiesen, Feldrändern und Brachflächen der freien Natur anzutreffen. Viola tricolor hat neben seiner hohen naturheilkundlichen Bedeutung einen hohen Stellenwert in der Homöopathie und findet sowohl innerliche wie auch äußerliche Anwendung.

Unser Augenmerk liegt jedoch eindeutig auf den optischen Reizen der zarten, mehrjährigen, selbstaussamenden, winterharten Augenweide, die sich während ihrer Blüte in einen sehr sanften Duft hüllt.

Das untere zentrale Blütenblatt hat Signalwirkung in leuchtendem Farbton, das anfangs zarte, etwas transparent anmutende Lila der beiden oberen Kronblätter wird mit zunehmendem Alter intensiver. Das Blütenzentrum wird durch eine dunkle Aderung hervorgehoben, als Orientierungshilfe für anfliegende Insekten auf Nektarsuche.

Das wilde Stiefmütterchen ist eine wertvolle Weidepflanze für vielerlei Insekten, vornehmlich für Bienen und Hummeln.

Viola tricolor wird seit dem Mittelalter als Heil- und Zierpflanze kultiviert, sein Erscheinungsbild wurde in vielen Erzählungen, Sagen und Märchen verewigt. Seit dem Jahre 1810 werden dokumentierte Züchtungen dieser Pflanzenart in Großbritannien beschrieben, aus denen vermutlich die heute weit verbreiteten Gartenstiefmütterchen hervorgingen.

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